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Einführung und Tipps: Search Engine Advertising (SEA)

Bei unserer Partner-Umfrage im Juni 2010 wurde deutlich, dass 14,9% der Befragten ihr Webangebot aktiv  mit Suchmaschinenwerbung durch Anzeigen, z.B. bei Google oder Yahoo bewerben.

Da wir Sie gerne tatkräftig in Ihren Marketingmaßnahmen unterstützen wollen, dreht sich in unserem Workshop heute alles um das Thema Search Engine Advertising (SEA).

Was ist Search Engine Advertising?

Im Search Engine Advertising werden bezahlte, meistens textbasierte Anzeigen neben den organischen Suchmaschinenergebnissen geschaltet. An welcher Stelle eine Anzeige bei der Sucheingabe eines bestimmten Keywords erscheint, wird durch ein Bietverfahren bestimmt. Die Position der Anzeigen wird versteigert: Wer am meisten bietet,kommt ganz oben ins Bild.

Die grün-markierte Fläche zeigt die mögliche Anzeigenposition (hier: Google)

Sie bestimmen also selbst, bei welchen Suchbegriffen Ihre Anzeige angezeigt werden soll und wie viel Ihnen eine bestimme Anzeigenposition wert ist. Die Kunst dabei ist es, nicht mehr für die Anzeige und deren Position auszugeben als nötig.

Ihre individuellen Anzeigen sind, nachdem Sie diese eingestellt haben, sofort sichtbar, auch bei stark umkämpften Begriffen. Sie bezahlen für Ihre Anzeige auch nur, wenn jemand darauf klickt. Wird Ihre Anzeige nur gelesen, kostet Sie das keinen Cent.

Tipps und Tricks für einen höheren Umsatz

  1. Die richtigen Keywords auswählen

    • Google Insights – zeigt relative Suchhäufigkeiten von Keywords, regional begrenzbar
    • Google Adwords – mit Hilfe von Google Adwords können Impressions pro Keywords angezeigt werden
    • Ranking-Check.de – Mögliche Impressions pro Monat für Keywords
  2. Die wichtigste Grundlage für Search Engine Advertising ist die Auswahl und Selektion der richtigen Keywords. Wer die wichtigen, trafficstarken Keywords findet, mit denen die eigene Zielgruppe auf der Suche ist, wird in Verbindung mit der richtigen Strategie und einer passenden Anzeige deutliche Besucherzuwächse und Umsätze erzielen können.

    Die richtigen Keywords sind die Keywords, bei denen die Konkurrenz sehr gering und im Gegensatz dazu das Trafficvolumen sehr hoch ist.

    Jetzt gilt es für Ihre Website relevante Keywords zu recherchieren und zu bewerten. Schaffen Sie sich dabei im ersten Schritt einen großen Pool Keywords an und bewerten Sie anschließend diese nach Suchhäufigkeit (Volumen). Vergessen Sie dabei aber nicht, dass Ihre Keywords vor allem zu Ihrem Content und Ihren Angeboten passen müssen.

    Relevante Keywords lassen sich wie gesagt anhand Ihres Inhaltes und Angebots ableiten. Eine detailiertere Auswahl und Zusammensetzung einzelner Keywords und Keyword-Phrasen können Sie z.B. mit dem Keywordtool von Google erstellen: https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal
    Sollten Sie nach verwandten, synonymen oder ähnlichen Begriffen suchen, können Sie dafür auch eine semantische Suchmaschine verwenden. „Semager“ liefert z.B. auf die Suche nach „Kindergarten“ verwandte Begriffe, wie Bildung, Pädagogik oder Erziehung: www.semager.de

    Keywordbewertung-Tool: Google Trends

    Nachdem Sie sich einen Pool an Keywords angelegt haben, geht es jetzt zur Bewertung der Keywords. Wie erwähnt sind die Faktoren Suchhäufigkeit (Trafficvolumen) und Konkurrenz die beiden wichtigsten Faktoren zur Bewertung der

    Keywords. Hierfür können Sie eines dieser Tools einsetzen: Sortieren Sie Ihre Keywords nach den beiden Faktoren und selektieren Sie die weniger erfolgversprechenden aus.

  3. Anzeigen richtig schreiben

Der Anzeigentext ist ein sehr wichtiger Baustein für den Erfolg einer Kampagne.

Wird die Anzeige bei einem bestimmten Keyword angezeigt, heißt es noch lange nicht, dass der Suchende auf meine Anzeige aufmerksam wird. Der Anzeigentext ist dafür ausschlaggebend, ob die Anzeige geklickt wird und schließlich zu einer Transaktion führt oder nicht.

Um den passenden Anzeigentext verfassen zu können, muss man sich in den potentiellen Besucher hineinversetzen und sich überlegen, was den Suchenden interessiert. Gute Gründe sind Alleinstellungsmerkmale, Preise, besondere Angebote, guter Service und alle weiteren Merkmale, die einen einzelnen Anbieter vom Rest der Anbieter abheben.

Im Falle unserer Spiel- und Lernclubs TOGGOLINO CLUB und TOGGO-CleverClub, die auf Grund ihrer besonderen Zielgruppenansprache (Kinder und deren Eltern) etwas spezieller ist, empfehlen wir basierend auf Ergebnisse einer Studie, wo das Suchverhalten von Kindern im Internet untersucht wurde eher, den Fokus der Zielgruppenansprache in Richtung der Eltern zu gehen.

Um den User zu einer Aktion zu bringen, also die Anzeige anzuklicken, ist meist eine direkte Ansprache hilfreich. Fordern Sie den User direkt auf, etwas zu tun, z.B.: „teste jetzt“, „kaufe hier“, „registriere dich“, „lerne wie“, uvm. Es können auch emotionale Aspekte angesprochen werden, wie z.B. „genießen“ oder „erleben“.

Ein User muss sich mit der Anzeige identifizieren. Die Suche nach einem bestimmten Schlüsselwort, das passend zum beworbenen Angebot ist, löst eine gewisse Erwartungshaltung im Suchenden aus. Diese Erwartung wird durch einen gut passenden Anzeigentext erfüllt. Es muss also eine Relevanz vom Anzeigentext zum auslösenden Keyword geschaffen werden.

Testen Sie soviel es geht. Denn es kann teilweise an Kleinigkeiten liegen, warum sich jemand nicht richtig angesprochen fühlt. Wird die entsprechende Zielgruppe lieber geduzt oder gesiezt, reagieren sie eher auf emotionale oder rationale Elemente? Man sollte nicht einfach raten, sondern einfach ausprobieren.

Lassen Sie mehrere, möglichst verschiedene Anzeigen gegeneinander laufen und lassen Sie die reine Statistik am Ende entscheiden, welches die bessere Version ist. Nutzen Sie dabei auch die Möglichkeit von A/B Tests, bei denen zwei Versionen verglichen werden.

Hilfreiche Literatur im Internet

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1 Kommentar

  1. Faice sagt:

    Guter Beitrag
    Sehr ausführlich, aber dennoch leicht verständlich geschrieben.

    Einiges war mir schon bekannt. Jedoch konnte ich mir hierdurch mein Wissen über SEA weiter ausbauen.

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