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Lieber Kontakte haben als Page Views jagen

mripantiMarco Ripanti ist ein erfahrener Akteur im Webgeschäft und ein leidenschaftlicher Blogger. Mit seinem jüngsten Projekt yiid.com stellt er Internetnutzern ein zentrales Drehkreuz für soziale Identitäten, eine soziale Suche und ein soziales Community-Verzeichnis zur Verfügung. Wer im Online-Dschungel den Überblick behalten will, sollte yiid.com als zentrale Anlaufstelle nutzen.

Was sind überhaupt Page Impressions, auch Page Views genannt? Eine Page Impression ist ein Seitenabruf. Die Anzahl der Page Impressions wird oft für Abschätzungen und Berechungen im Affiliate Marketing verwendet. Ist auf einer Seiteneinblendung Ihre Werbung zu sehen, dann müssen Sie bei Werbeverträgen, die auf Page Impressions basieren bereits dafür zahlen.

Wer Werbung schaltet, hat ein ganz klares Ziel: Die eigene Seite soll neue Besucher bekommen (über Landing Page messbar), diese sollen sich registrieren (Lead eines Neukunden wird generiert) und etwas kaufen (Sale). Das Verfahren Pay per Lead ist sehr zu empfehlen.

Die Konversionsrate zeigt an wie viele Besucher zu Kunden werden. Der Anteil der Besucher die zu Käufern oder bei Communitys zu aktiven Nutzern “konvertierten” bestimmt die Konversionsrate. Wer hier 5 % erreicht, hat es geschafft. Allerdings sollte auch der Aufwand für den Erfolg mit ins Kalkül gezogen werden. Was haben die T-Shirts gekostet, die für die ersten, die sich anmelden, verlost wurden und wie teuer war dann tatsächlich ein neuer Kontakt? Werden die Ausgaben für die ursprüngliche Werbung mit einbezogen? Kaum eine Werbestrategie ist perfekt. Freiraum für Erweiterungen durch neue Ideen oder sogar Änderungen der Botschaft sollte bei jeder Werbeaktion bestehen bleiben.

Kontextbezogene Werbung muss nicht immer die richtige Zielgruppe erreichen. Wer eine PKW-Website besucht, ist nicht zwangsläufig auf der Suche nach einem Neuwagen und wer Frauenportale besucht, will nicht unbedingt einen neuen Kinderwagen kaufen. Werbeschaltungen sollten so genau wie möglich auf die Interessen der Nutzer abgestimmt sein. So kann ein hoher Streuverlust vermieden und eine hohe Konversionsrate erzielt werden.

Spitzenreiter beim Service-Test Affiliate-Awards der Internet World Business (März 2009) war Zanox. Der Anbieter für Affiliate-Marketing ist eine Tochter des Axel-Springer-Verlags und hat mit Abstand die Bestnote erhalten. Besonders herausragend war das Ergebnis der Klickqualität gemessen in Konversionsraten.

Behavioral Targeting heißt hier das Zauberwort. Mit Hilfe der Cookie-Technologie kann dann genau den Personen, die sich für Babyausstattung interessieren, der Kinderwagen-Banner angezeigt werden. Bei Nutzern, die sich viel auf Baby-Webseiten aufhalten, kann davon ausgegangen werden, dass sie sich für Kinderwagen interessieren.

Die Werbung sollte immer zum Kunden passen. Nur so können sich wertvolle, neue Kontakte ergeben. Page Impressions sagen also wenig über die tatsächliche Reichweite einer Internetseite aus. Es ist dennoch sinnvoll Schwankungen zu verfolgen und Ursachen zu definieren.

Ein Gastbeitrag von Marco Ripanti.

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4 Kommentare

  1. Tobias Hieb sagt:

    Naja… Es kommt ganz auf die Plattform an. Es gibt Seiten, die pro Visit nur 1-3 PIs generieren. Da haste natürlich eine Klickrate, wofür andere Plattformen (z.B. Foren) wahrscheinlich 100-300 PIs durchjagen müssen. Ich selber gebe sehr wenig auf PIs. Für mich sind die Visits (nicht mal die Unique Vists) viel relevanter.

  2. @Tobias

    Da hast Du sicher auch recht. Ich denke jedoch, dass auch die Zahl der PIs einen ersten Eindruck über die Sinnhaftigkeit eines solchen Programms geben kann.

  3. Tobias Hieb sagt:

    Zitat: Die Anzahl der Page Impressions wird oft für Abschätzungen und Berechungen im Affiliate Marketing verwendet.

    Affiliate Marketing eher weniger. Online-Marketing würde es da wohl besser treffen :)

    1. Aus Programmbetreibersicht dient mir selbst in manchen Fällen die Anzahl der PIs, die in den Partnerprofilen bei zanox angegeben ist, als kleine Orientierung, wenn ich über neue Partner außer der URL der Seite keine weiteren Informationen habe, um das Potenzial der Seite sehr grob abzuschätzen. Aber gut: wir selbst vergüten auch hauptsächlich auf Lead- und Salebasis und nicht beispielsweise auf Basis der Views.

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